Noch eine Woche!

Einen wunderschönen guten Tag und ein herzliches Willkommen zurück auf meinem Blog! Ja, so schnell kann es gehen. Kein halbes Jahr nach meiner letzten Fernreise (im Oktober ging es ja bekanntlich mit Andi nach Dubai) steht auch schon wieder der nächste Trip an. Einige werden sich vielleicht fragen, ob ich neben dem Verreisen auch noch etwas anderes mache. Kurz und knapp gesagt: Nicht viel. Ein bisschen Sport, ein bisschen Zeit mit der Freundin und Freunden verbringen, das Leben genießen und ja, ab und zu sogar ein bisschen arbeiten. Irgendwie muss ich meine Reiselust schließlich finanzieren!

Der Hattrick wird heute in einer Woche vervollständigt, denn es geht zum dritten Mal in die Vereinigten Staaten, genauergesagt in den Sonnenstaat Florida. Falls ihr euch jetzt denkt „Moment mal, habe ich ein Deja Vu oder waren die Verrückten nicht eh schon dort?“.. ja, wir waren bereits einmal an der Ostküste, doch diesmal beschränken wir uns ausschließlich auf einen Bundesstaat. Das erklärt auch den Namen des Blogs. Schlicht und einfach Strictly Florida! Diesmal fliegen wir mit der spanischen Fluglinie Iberia über Madrid nach Miami, unseren großen Ausgangspunkt des ganzen Trips. Die geplante Route führt uns direkt vom Flughafen nach Fort Lauderdale, weiter in den Norden nach Daytona und Orlando, bevor es an die Westküste der Ostküste nach Sanibel Island geht. Über die Everglades geht es schließlich an den südlichsten Punkt der Staaten nach Key West und anschließend wieder zum großen Finale nach Miami. Im Gegensatz zu den letzten beiden USA-Reisen bleibt uns diesmal hoffentlich ein Vielfaches an Fahrerei mit dem Auto erspart, da die geplanten Checkpoints doch eher kompakt gehalten sind.

Einige Änderungen zu den letzten Trips gibt es auch dieses Jahr. Zuerst wäre da eine Veränderung der Reisegruppe. Carina und Michael können diesmal nämlich nicht mit dabei sein. Der Grund ist allerdings ein erfreulicher: Die beiden sind nämlich schwanger! Ja, beide! Endlich kommt ein kleines Baby in unsere Clique! Sophie, wie die kleine Prinzessin heißen soll, wird sich anfänglich vermutlich nichts mehr wünschen, als wieder in den Mutterleib zurück zu kriechen, wenn ständig eine andere Fratze auf sie zukommt, um sie zu halten. Einen würdigen Ersatz haben wir allerdings schnell gefunden: Meine Freundin Anita! Zuerst war sie dem langen Flug und der Mentalität der Amerikaner gegenüber abgeneigt, doch schlussendlich konnten wir sie doch überzeugen. Ihr größtes Problem hat sie vermutlich wie bereits erwähnt mit dem langen Flug. Doch zu Weihnachten habe ich bereits vorgesorgt und sie mit Malbüchern und Buntstiften beschenkt. Sollte uns doch langweilig werden, betrinken wir uns einfach maßlos mit Sangria (den es hoffentlich bei einer spanischen Airline gibt) und machen uns über die anderen Fluggäste lautstark lustig. Abgerundet wird das Teilnehmerpaket von zwei Altbekannten: Meiner Schwester Michi und ihrem Freund  Schnuffi aka Schneider aka Markus. Wer bisher gut aufgepasst hat, hat vielleicht mitbekommen, dass wir nur zu viert sind. Und was bedeutet das? RIIICHTIG! Ich werde diesmal über die gesamte Dauer mein eigenes Bett haben und nicht in einem Schlafsessel, einer Luftmatratze, auf dem Boden oder sonst wo übernachten müssen! Hell yeah! Das führt mich auch gleich zur zweiten Änderung. Die Reisedauer wurde von den ursprünglichen drei Wochen auf zwei verkürzt, doch für Florida sollte das ausreichen.

Unsere Ziele sind diesmal klar definiert:

  1. Spaß haben: Bei unserer aller ersten Fernreise kannten wir die Bar-Kette Fat Tuesday noch nicht, die wir in Las Vegas lieben gelernt haben. Das sind nämlich genau die Bars, bei denen es die leckeren eiskalten Frozen Daiquiris gibt, die uns den einen oder anderen lustigen Abend beschert haben. „Filialen“ gibt es in Fort Lauderdale, Key West und Miami. Also genügend Möglichkeiten, alle Sorten durchzuprobieren.
  2. Angst überwinden:  Und zwar in Kissimmee, in der Nähe von Orlando. Dort gibt es nämlich den welthöchsten Sky-Coaster. In einer Art Schlafsack wird man knappe 100 Meter hochgezogen, bevor sich die Sicherung ausklingt und man in Richtung Boden schwingt. Wer sich dann tatsächlich überwinden kann wird sich zeigen. Man darf gespannt sein.
  3. Einkaufen was das Zeug hält: Obwohl der Dollar-Kurs derzeit ein wenig zu unserem Nachteil steht, wird die Kreditkarte auch diesmal wieder ordentlich rauchen! Falls jemand vom Zoll mitliest: Selbstverständlich werden wir uns im gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen bewegen! Wir sind schließlich keine Verbrecher!
  4. Sport treiben: Ich hätte es selbst nie gedacht, aber ich habe das Laufen für mich entdeckt. Nach einer spontanen Zusage (ich war nüchtern!) zur Teilnahme an einem Halbstaffelmarathon (für alle, die nicht so gut rechnen können: Das sind sieben Kilometer, die gelaufen werden müssen!) musste ich ein wenig an meiner nicht vorhandenen Kondition arbeiten, was erstaunlicherweise mehr Spaß gemacht hat, als ich dachte. Daher werden auch die Laufutensilien ihren Weg in den Koffer finden. Den Lauf habe ich übrigens in einer für mich mehr als zufriedenstellenden Leistung absolviert. Ich bitte um tosenden Applaus! So, genug applaudiert.
  5. Die Tierwelt erkunden: Ein weiterer Punkt auf unserer To Do-Liste ist das nähere Kennenlernen einiger Tiere. Wir haben uns bereits informiert und am Weg nach Key West einige Anbieter gefunden, bei denen man mit Delphinen, Rochen und Seerobben schwimmen kann. Tierschutz hin oder her, wenn man die Möglichkeit hat, nutzt man diese auch. Für welche Tierart wir uns im Endeffekt entscheiden wissen wir noch nicht, aber ein wenig Zeit bleibt uns ja noch.
  6. Haut verschönern: Auf dem letzten Punkt unserer Ziele-Liste klebt derzeit noch ein großes Fragezeichen, denn noch sind sich Markus und ich nicht sicher, ob wir uns tatsächlich irgendein Motiv tätowieren lassen wollen. Es wäre bereits mein zweites, doch Markus hat bisher noch keine Hautverzierung, von einer Narbe eines Feuerzeugbrandings von mir abgesehen, doch das war unabsichtlich. Ehrlich! Sollten wir es wirklich machen, wird es allerdings am Ende der Reise in Miami geschehen.

Natürlich gibt es noch eine Vielzahl anderer Dinge, die wir unternehmen wollen, doch was das sein wird, erfährt ihr dann Tag für Tag in diesem Blog.

Das war es soweit mit der Einleitung zu unserem diesjährigen Trip. Ich hoffe auch diesmal wieder auf eine breite Leserschaft und freue mich schon jetzt auf die vielen aufmunternden und motivierenden Kommentare!

In diesem Sinne… bis in einer Woche!

Chris

4 Antworten zu „Noch eine Woche!”.

  1. Super genial, bin jetzt schon wieder süchtig nach dem Blog. Freu mich schon aufs lesen. Also Chris, brav schreiben damit wir daheim in der Früh schön brav an den Erlebnissen teilhaben können.
    Wünsch Euch eine schöne Reise.
    LG Susi

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  2. Freu mich schon auf deinen Blog und wünsch euch allen eine gute Reise und viel Spaß.
    LG Eveline

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  3. Na dann gehts wieder mal los mit euren Abenteuern, freue mich schon sehr auf deine Reiseblogs,also viel Spaß noch euch und uns(beim Abenteuerlesen)und kommt alle gesund wieder! LG Rita

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  4. So ihr lieben, wie Chrisi schon richtig bemerkt hat, sind wir beide ja schwanger und dürfen uns auf eine Reise der ganz besonderen Art vorbereiten. Ein bisschen (viel) Wehmut und Neid besteht jedoch trotzdem 😉
    Wir wünschen euch eine schöne Zeit in unserem zunkunftigen Renten-Domizil. Lasst es krachen und kommt wohlbehalten und gut erholt wieder nach Hause.
    Wir freuen uns schon auf die Blog Einträge!

    Liebe Grüße
    Die Jankees

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