Der morgendliche Blick aus dem Fenster zeigte kein schönes Bild. Es war trüb und der Wind begleitete feine Tröpfchen zu Boden. Ein letztes Mal frühstückten wir im nicht sonderlich tollen Hotel, denn für heute war die Reise nach Sanibel Island geplant. Etwas über drei Stunden Fahrt warteten auf uns, die wir ohne Pause durchfahren konnten. Selbst meine Blase spielte mit. Ich hätte eigentlich auf mindestens zwei Stopps getippt, doch ich wurde eines Besseren belehrt. Über Priceline haben wir ein Hotel in Cape Coral, ein bisschen von Sanibel entfernt, bekommen, dessen Bewertungen in diversen Reiseportalen sehr gut waren. Zu recht. Und endlich wieder zwei Zimmer. Wenn auch nur für eine Nacht, denn für die nächsten zwei Nächte haben wir uns aus monetären Gründen für ein 4-Bett Zimmer entschieden. Monetär. Klingt wie ein wichtiges Wort. Ein bisschen wie monumental. Ein Wort mit Gewicht!
Die Mittagszeit wurde erreicht, weshalb ein kleiner Snack bei Taco Bell her musste. Wir sind drauf gekommen, dass wir bisher öfter Pizza gegessen haben als Burger. Man merkte, dass wir in einer Gegend angekommen sind, wo das Leben gemütlich abläuft und sich Pensionisten wohl fühlen. Das Lokal war nämlich voll mit alten Leuten. Auf dem einen Tisch ist Opa Frank seinen Burrito, am anderen Uroma Estelle ihre Quesadillas. Sehr nette Atmosphäre! Next Stop: Sanibel Island Beach, der Strand, der aus Muscheln besteht.
Die Mittagszeit wurde erreicht, weshalb ein kleiner Snack bei Taco Bell her musste. Wir sind drauf gekommen, dass wir bisher öfter Pizza gegessen haben als Burger. Man merkte, dass wir in einer Gegend angekommen sind, wo das Leben gemütlich abläuft und sich Pensionisten wohl fühlen. Das Lokal war nämlich voll mit alten Leuten. Auf dem einen Tisch ist Opa Frank seinen Burrito, am anderen Uroma Estelle ihre Quesadillas. Sehr nette Atmosphäre! Next Stop: Sanibel Island Beach, der Strand, der aus Muscheln besteht.
Die Handteller großen Muscheln mit ein paar kleineren in Weiß
Die Temperaturen erreichten mittlerweile wieder die 30 Grad-Grenze. Wir platzierten uns am feinen, von Muscheln aller Art übersähten Sandstrand und stürzten uns in die Fluten. Durch den Wind war das Wasser zwar aufgewühlt, dafür waren die Wellen der Hammer. Auch die Wassertemperatur war total angenehm. Hätte ich nicht erwartet. Der Wind ließ auch die pralle Sonne nicht ganz so heiß wirken. Nach drei Stunden waren unsere Energietanks wieder aufgeladen und die aufziehenden Wolken bewegten uns dazu, uns im Hotel kurz frisch zu machen für unseren ersten großen Supermarktbesuch: Walmart! Cape Coral ist zwar die perfekte Gegend zum Entspannen, aber touristisch gibt es eher weniger her. Dafür ist der Charme ein ganz besonderer. Erwartungsgemäß lange haben wir gebraucht, um alle Gänge abzuschreiten. Vorbei an den Waffen und Fitnessartikeln, hin zu den Textilien, Haarfärbemitteln und der Brillenputztuchsonderabteilung. Bei Walmart gibt es nichts, was es nicht gibt.
Bartfärbemittel für Männer
Waffen
Ganzes Regal voll mit Spielzeug zum Film „The Avengers“
Zum Abendessen gab es leckere Burger von Wendy’s. Nachdem es mittlerweile ohnehin schon nach halb 11 war, führte uns der Weg nur noch ins Hotel, denn morgen haben wir unsere längste Strecke vor uns. Sechs Stunden reine Fahrzeit. Doch dafür werden wir mit dem Paradies belohnt, denn es geht für zwei Nächte ab nach Key West! Bleibt nur zu hoffen, dass das Wetter besser wird, denn es tröpfelt. Schon wieder…
Liebe Grüße nach Hause!
Chris und seine tapferen Krieger







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