Noch fünf Wochen!

Servus, Hallo, griass Eich!

Es ist wieder einmal soweit: Wir begeben uns auf eine Reise in ein weit entferntes, fremdes, kaum erforschtes, unglaublich gefährliches und vermutlich verdammt aufregendes Land: Wir fliegen nach Australien!

Doch wer ist wir? Diese Frage ist diesmal schnell beantwortet: Meine bessere Hälfte Anita und ich! Gespräche gab es ja schon seit längerer Zeit und eigentlich hätten wir auch von meiner Schwester Michi und ihrem Freund Markus begleitet werden sollen, doch da kam etwas dazwischen. Etwas kleines, etwas knuffiges, etwas was sehr viel Zuneigung braucht. Nein, es ist kein Hund. Es ist mein Neffe Leo. Nachdem eine so lange und weite Reise mit einem gerade mal 8 Monate alten Baby kaum Sinn machen würde, haben sich meine Freundin und ich dazu entschieden, die Reise zu zweit anzutreten. Frei nach dem Motto: Wann wenn nicht jetzt?

Der Plan unserer 4-wöchigen Reise sieht folgendermaßen aus:

– Flug am 6.3. via Dubai nach Melbourne
– Mit dem Mietwagen die Great Ocean Road an der Südküste entlang bis Port Fairy (etwa das untere Salzburg)
– Flug nach Sydney mit Sightseeing und Ausflügen
– Flug nach Alice Springs ins Landesinnere (Tirol)
– 3-Tages-Tour ins Outback mit Besichtigung von Uluru (Die meisten kennen ihn vermutlich als Ayers Rock, aber das darf man nicht mehr sagen! Genauso wie Eskimo. Oder das N-Wort! Böse!)
– Wenn wir es überleben, zwei Nächte unter freiem Himmel zu schlafen, fliegen wir weiter in nördlichere Gebiete, genauer gesagt nach Cairns, um von dort nach Port Douglas weiterzufahren (In der Nähe von Braunau)
– Ausflüge in den Regenwald und Schnorcheln am Great Barrier Reef
– Flug nach Brisbane
– Mit dem Auto in Richtung Surfer’s Paradise, wo neben einigen Vergnügungsparks hoffentlich ein wenig Entspannung auf uns wartet (in der schönen Steiermark)
– 2-Tages-Tour nach Fraser Island
– Rückflug nach Wien mit einem 12-stündigen Speedseeing (*) in Dubai am 3.4.

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Bild: DrJosephMosch / Via reddit.com

So in etwa sollte die Reise ablaufen. Zwischendurch werden wir immer wieder mal den australischen Lifestyle genießen, wie die typischen, damischen Touristen einen Haufen Kohle liegen lassen, nur um einem fetten Känguru, das vor lauter Futter eh kaum mehr höher hüpfen kann als Rainer Calmund am Trampolin noch ein paar Futterkörnderl ins Goscherl zu schieben und hoffentlich auch ein wenig relaxen.

Heute in fünf Wochen geht es los und die Vorfreude steigt und steigt. Das meiste an Vorbereitung ist abgeschlossen, jetzt fehlen nur noch die Dinge, die man notfalls auch vor Ort erledigen kann.

Es würde mich natürlich sehr freuen, wenn ihr uns auf unserer Reise zumindest virtuell begleiten würdet. Das wäre quasi eine Win-Win-Situation. Wir müssen wenn wir heimkommen nicht jedem alles extra erzählen und ihr könnt jeden Tag (oder zumindest immer wenn es einen neuen Beitrag gibt) zur Abwechslung ein wenig Zeit in der Arbeit sinnvoll nutzen 🙂

Wir lesen uns spätestens in fünf Wochen!

Bis dahin, macht’s gut,
Chris

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(*) Das Wort habe ich schon bei unserer ersten Amerika-Reise erfunden (falls es schon wer anderer verwendet hat: Geh schei*en!), als wir gerade mal ein paar Stunden Zeit hatten, sich Washington anzusehen. Ich wusste schon damals, dass ich dieses Wort mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit jemals wieder brauchen werde! :o)

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