Da sind wir endlich.. in New York! Wenn da zuvor nicht die 10 Stunden Flug gewesen wären! Dem isländischen Vulkan sei Dank (Vulkan, du Arsch!), mussten wir einen Umweg von über einer Stunde machen, um nicht vielleicht doch durch die Aschewolke zu fliegen. Wie auch immer sich die Wolke derzeit bewegt, aber jedenfalls musste dank ihm eine Ehrenrunde über Kanada gedreht werden. Aber das nimmt man doch gerne in Kauf… Ob nun 9 oder 10 Stunden Flugzeit machen ohnehin nicht mehr viel Unterschied. Noch dazu bei so einem ruhigen und komplett unspektakulären Flug – abgesehen davon, dass unsere Hintern vermutlich denen von Pavianen gleichen. Das werden wir am Abend dann beim gegenseitigen Lausen überprüfen.
Ähnlich wie der Flug war auch die viel gefürchtete Sicherheitskontrolle total unspektakulär und regelrecht enttäuschend! 20 Minuten Wartezeit, um dann von einem freundlichen, nationalen Mannsweib in Amerika Willkommen geheißen zu werden. Flux Fingerabdrücke abgegeben, den Homeland Security Wisch abstempeln lassen und das wars..
welcome to New York!
Also gleich raus an die frische Luft und nach über 12 Stunden erstmal das Nikotinmonster besänftigt – es hat es mir mit ein wenig Husten gedankt. Wir sind mittlerweile aber wieder Freunde!
Aber zu den wichtigen Dingen… der erste Eindruck: „Oh my fucking god, everythings so fucking big over here“. Der Flughafen, die Autos, die Anzahl an Leuten, die herum wuseln usw. Aber eines muss man den Amerikanern lassen: Sie sind äußerst freundlich! Bin gespannt, ob sich das auf den Flughafen beschränkt oder generell die Mentalität dieser Menschen ist.
Nach dem Sammeln der ersten Eindrücke und der Orientierung, wo wir überhaupt hin müssen, stellte sich die Frage, mit welcher Karre wir wohl die nächsten 3 Wochen herumcruisen würden. Michael’s größte Sorge war es, dass es ja ein Kia oder Hyundai sein könnte. Der Grinser hätte fotografiert werden sollen, als uns der „gutaussehende schwarze National Car-Mitarbeiter“ (Zitat Michael. Laut ihm sehen die Schwarzen hier einfach besser aus, als bei uns.. ja ne, is klar!) unser Auto zeigte. Ein Chrysler Town & Country in weiß. 3 Sitzreihen, 7 Sitze, Automatikschaltung (was anderes gibt es hier scheinbar auch gar nicht), MP3-CD-Player (die MP3-CDs liegen zu Hause.. sicher ist sicher!), alles vollautomatisch und elektrisch, schlicht und einfach nur groß, also mit einem Wort: amerikanisch!
Mittlerweile ist es hier 17:30 Uhr Ortszeit bzw. 23:30 in Wien, wir sitzen im Auto in Richtung Trenton bzw. Princeton ins erste Hotel und stecken scheinbar im Berufsverkehr. Auf der A23 von New York. Stop & Go. Aber überraschenderweise sind hier alle ziemlich relaxed. Und was noch überraschender ist: es wurde noch kein einziges Fast Food-Restaurant gesichtet. Weder Mäcces, noch Burger King, Wendy’s oder wie sie alle heißen. Aber ich bin mir sicher, dass wir auf unserer Reise noch genügend Fast Food-Bullshit in uns hineinfuttern werden, dass auch die Hälfte genug wäre.
Nun begebe ich mich auf die Suche nach einem offenen Netzwerk, um euch diesen hochinteressanten, mit wichtigen Informationen vollgepackten und lebenswichtigen Beitrag zur Verfügung stellen zu können.
Bis bald!
Nachtrag: Mittlerweile ist es 2:15 nach Wiener Zeit und wir sind gerade im ersten Hotel angekommen. Homewood Suites by Hilton. Superfeines Zimmer mit relativ schnellem WLAN, Frühstück, Pool usw. um ca. 15€.
Außerdem haben wir auch schon den ersten Burger King unsicher gemacht. XXL Portionen mit dem passenden Publikum. XXL-Asses soweit das Auge reicht 😀
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