It’s one small step for mayhem.. – Kennedy Space Center
10. Mai 2010
Ich sitze mit meinen Begleitern mal wieder im Auto. Diesmal Richtung Fort Lauderdale, dem ersten Ort, wo wir mehr als einen Tag verbringen werden. Doch bis dahin sind erstmal wieder drei Stunden Autofahrt angesagt, also genug Zeit, mal wieder einen kleinen Auszug zu posten. Ich dachte übrigens selbst nicht, dass ich so einen Schreibfluss habe. Freut mich allerdings sehr, dass der Blog so oft gelesen wird. Die Zugriffsstatistik zeigt täglich ca. um die 100 Zugriffe, von denen die eigenen aber nicht mitgezählt werden. Aus diesem Grund würde ich mich freuen, wenn heute mal jeder, der hier vorbeischaut, einen kurzen Comment hinterlassen würde, um mal zu sehen, wie verlässlich diese Statistik überhaupt ist. Ein einfaches „Muh“ oder „Mäh“ mit Name würde schon reichen. Vielen Dank!
So, nun aber zu den interessanteren Dingen. Zu dem, was wir heute erlebt haben.
Begonnen hat der Tag mal wieder zu einer unchristlichen Zeit: 06:15. Schlaf ist hier mittlerweile Mangelware. Wird sowieso überbewertet. Aber anders hätten wir nicht diesen endgeilen Sonnenaufgang gesehen. Der Strand von Daytona bietet dafür natürlich eine First-Class-Location. Wer den Sonnenaufgang sehen will, muss sich aber beeilen. Innerhalb weniger Minuten ist alles vorbei.
Zum Frühstück stand heute IHOP an – International House of Pancakes. Für läppische $ 5,99 gibt es dort ein Doublestacker Pancake-Menü der Sonderklasse. Mit dabei: 2 Spiegeleier, 2 Stück Speck oder Würstchen, ein genialer Kartoffelpuffer und ein Pancake (eigentlich dasselbe wie eine dicke Palatschinke), gefüllt mit Käsekuchen, darüber Erdbeeren, Sauce und Schlagobers. Dieses Frühstück reicht von der Kalorienzahl vermutlich für den ganzen Tag. Wenn nicht zwei. Ich war nur leicht überfordert, als sie fragte, wie ich meine Eier haben möchte. „Crawled“ wäre vermutlich die falsche Antwort gewesen. Es wurde dann doch „Sunny side up“.
Nach dem Hüftspeck-Supergau war es Zeit für die nächste Sehenswürdigkeit Florida’s: Das Kennedy Space Center in Cape Canaveral. Ich war überrascht, wie riesengroß dieses Gelände dort ist. Kein Wunder, dass dort eine Bus-Flotte von 44 Fahrzeugen im 15 Minuten-Takt startet, um die Touristen und uns (ich zähle uns mittlerweile zu den Einheimischen – zumindest was das Essen angeht..) zu all den Liegenschaften und Gebäuden zu bringen. Ein Highlight der Tour war auf jeden Fall der Blick auf das Space-Shuttle, das in 4 Tagen starten soll. Und die Plattform, mit der die Space-Shuttles zur Startrampe gebracht werden. Und das Mitverfolgen eines nachgestellten Starts in der Kontrollzentrale. Und der Aussichtspunkt, von dem aus man die Leute in der NASA-Werkstatt beim richtigen Arbeiten zu sehen konnte. Und die Innenansicht eines Shuttles. Und… okay, ich denke man merkt, dass es mir gefallen hat. Aber das war natürlich noch nicht alles. Weiter gings mit einer Shuttle-Launch-Experience – am eigenen Körper erfahren, wie sich die Crew beim Start fühlt. Ich habe keine Ahnung, wie das möglich ist, aber es war wirklich genial. Einer Gehirnerschütterung nahe bildete wie am Daytona Speedway auch hier ein 3D-IMAX-Film den Abschluss. Ich fand den Film über das Hubble-Teleskop okay, Michael und Carina gefiel er sehr gut. Sie mussten zwischendurch nur ein wenig die Augen ausruhen. Ist ja auch okay. Bevor man noch einen Muskelkater in den Augenlidern bekommt. Wir sind schließlich auf Urlaub.
Das komplette Kennedy Space Center ist wirklich erstklassig gestaltet. Visuelle Effekte soweit das Auge reicht. Eine Multimedia-Show nach der anderen. Zu unserer großen Freude waren lächerlich wenig Leute dort, was uns das Anstellen bei allen Stationen erspart hat. Hoffentlich bleibt der Trend aufrecht und gilt auch für die folgenden Themenparks.
Obwohl der heutige Tag wie immer jede Menge Erlebnisse mit sich gebracht hat, halte ich mich heute ein wenig kürzer. Eigentlich doch nicht, aber ich hatte es vor. Mal sehen, was sich morgen so tut. Da ist schließlich auch noch ein Tag. Und was für einer!
Fort Lauderdale – be prepared for us!
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