Die lange Autofahrt hat mich animiert, schon zu Mittag den ersten Teil des heutigen Tages niederzuschreiben. Wir fahren gerade direkt an der Westküste Amerikas entlang mit einem Panorama, das einer Postkarte gleicht. Das türkisblaue Meer bricht sich in weißen Kronen an den Klippen, die Möwen kreisen ihre Runden und die blühende Blumenvielfalt setzt dem Bild noch das Tüpfelchen aufs i. Eigentlich sollte ich mich ja auf die Gegend konzentrieren, anstatt wie ein Geek mit dem Netbook herum zu spielen, aber was solls. Ihr wollt schließlich unterhalten werden…
In unserem Motel, in dem wir wider Erwarten eine ruhige Nacht in unserem Fünfer-Zimmer verbracht haben, war ein kontinentales Frühstück inkludiert. Der Frühstücksraum war ungefähr zwei mal drei Meter groß und hatte Platz für acht Personen, doch trotzdem fanden wir alle einen Platz rund um einen der beiden Tische. Der Kaffee aus dem Automaten sah mehr nach Abwasser aus als nach einem koffeinhaltigen Heißgetränk. Wenigstens der Apfel- und Orangensaft schmeckte. Die Auswahl hielt sich auch ziemlich in Grenzen. Es gab Muffins oder Waffeln. Jeder mit einem Muffin im Magen machten wir uns endlich auf den Weg zum Mazda Raceway Laguna Seca in Monterey. Bisher war unser Timing immer so, dass es schlechter nicht hätte sein können, doch diesmal hatten wir Glück, denn gerade dieses Wochenende fanden die Ferrari Race Days statt. Ferraris aller Generationen und Klassen. Die 25 Dollar Eintritt waren gerechtfertigt. Vor allem im Vergleich zum Aquarium vom Vortag. Mit dem Auto bis direkt an die Strecke gefahren, erwarteten uns auch schon die ersten Autos auf der Strecke: Die Shell Historics, die gerade ihre Trainingsrunden absolvierten. Alte Autos können ganz schön laut werden! Vor allem, wenn auf der Motorhaube auch noch ein sich aufbäumendes Pferd thront. Mit dem Geruch von Benzin in der Nase marschierten wir an der Tribüne vorbei in Richtung Boxengasse, wo sich auch diverse Verkaufsstände niedergelassen haben. Auch Ferrari-Liebhaber aus ganz Amerika versammelten sich und präsentierten stolz ihre aufpolierten Boliden. Wir sahen uns ein paar davon an, doch plötzlich wurde es laut. Sehr laut! Der Grund dafür waren die Ferrari FXX beziehungsweise 599XX, die sich inzwischen auf der Rennstrecke breit gemacht haben. Leider waren nur drei unter den Teilnehmern, wobei ihnen die restlichen in puncto Lautstärke um nicht viel nachstanden. Meine Gänsehaut konnte sich nicht mehr entspannen. Den Geruch der Stärke in der Nase, dazu der Sound dieser Monster. Gut ist es erst, wenn die Ohren klingeln. Und die klingelten wie die Automaten in Vegas! Um auch den Rest der Strecke zu sehen, fuhren wir mit dem Auto zur bekannten Korkenzieher-Kurve, denn als nächstes standen die Qualifyings für die Ferrari F458-Gruppe, gefolgt von den F433ern auf dem Plan. Schon um einiges leiser, aber um nichts langsamer bahnten sie sich ihren Weg auf dem Rundkurs. Wir verlegten unseren Standort wieder hinunter in die Nähe der Boxengasse, um dem Souvenir-Shop einen Besuch abzustatten. Dort fündig geworden lockte uns ein engelsgleicher Gesang nach draußen. Ich konnte ihn zuerst nicht eindeutig zuordnen, doch als ich einen Blick auf die Strecke wagte, wusste ich, was Sache ist. Die Formel 1-Ferraris haben Einzug gehalten. Eine perverse, abartige Lautstärke! Aber geil! Es war das erste Mal, dass ich einen Formel 1-Wagen im Echtbetrieb gehört habe und ich hätte nie im Leben gedacht, dass es wirklich so laut ist. Dem akustischen Orgasmus nahe beobachteten wir die teuren Spielzeuge, von denen ich mir vermutlich nicht mal die Sonnenblende leisten könnte. Wenn sie eine hätten…
Was mich wirklich überraschte war, wie nahe man an die Strecke ran kam. Ich hätte eine einzige Tribüne erwartet, wo man immer dieselbe Kopfbewegung ausführend den vorbeizischenden Autos folgen würde, doch nicht so in Laguna Seca. Hier kann man selbst mit dem Auto verschiedene Posten anfahren, das Auto parken und dann zu Fuß die ganze Strecke abschreiten. Selbst die Boxengasse ist frei zugänglich. Zumindest die der Strecke abgewandte Seite. Markus, Michael und ich nutzten die kurze Unaufmerksamkeit eines Securities aus und schlichen uns durch die Box auf die andere Seite, um einen perfekten Blick auf all die Autos des FXX-Rennens zu bekommen. In der Garage, wo ein Ferrari neben dem anderen auf den Start ins nächste Rennen wartete, ging es zu wie in einem Käfig voll mit wilden Tieren, die um die Wette brüllten. Doch nach ein paar Fotos fiel seltsamerweise auf, dass wir hier nicht hingehören. Vermutlich lags daran, dass alle anderen hier einen riesigen VIP-Pass oder Crew-Ausweis um den Hals hängen hatten. Freundlich, aber bestimmt wurden wir wieder auf die andere Seite der Box begleitet.
Es war eine weise Entscheidung, den Mazda Raceway zu besuchen und nicht das Alternativprogramm zu absolvieren. Das wäre nämlich eine vier- bis fünfstündige Bootstour mit 90%-iger Chance, einen Wal zu sehen gewesen. Nicht unbedingt das, was Männerherzen höher schlagen und die Augen feucht werden lässt. Vom Dauergrinser abgesehen.
Schweren Herzens bewegten wir uns wieder zum Auto, um unsere Fahrt nach Opisbo oder Pismo Beach anzutreten. Vom vielen Gehen und konzentriertem Schauen waren wir hungrig, weshalb wir uns für Subway entschieden. Leider wäre der nächste auf unserer Strecke ungefähr 150 Meilen entfernt gewesen. Eindeutig zu weit, weshalb wir uns in Big Sur im General Store mit Bagels und Sandwiches eindeckten, die wir in der Sonne verschlangen. Wie es schien, besteht Big Sur nur aus einem General Store und dem angrenzenden Hotel. Die Preise im kleinen Geschäft verrieten uns, dass es wohl weit und breit nichts anderes zum Essen kaufen gibt. Im Gegensatz zu einer Packung Chips um sieben Dollar waren die Sandwiches mit 5,50 Dollar noch billig. Ich war ein bisschen schockiert, als ich für meinen leeren Bagel gerade mal 99 Cent bezahlt habe.
Nun werde ich aber wirklich die Aussicht genießen. Der Rest folgt in einem Nachtrag!
Nachtrag:
Kurz nachdem ich das Netbook zur Seite gelegt habe, stand ein großes, plakatives, orangenes Schild mitten auf unserer Straße. Aufschrift: ROAD CLOSED. Na toll. Also umgedreht und die Alternativroute gewählt. Die Alternativroute war allerdings keine normale Straße, sondern Serpentinen einen ziemlich hohen Berg hinauf. Auf einer Straße, auf der zwei Autos gerade noch so Platz hatten. Eine uneinsichtige Kurve nach der anderen. Schnuffi hatte seinen Spaß beim Fahren, Michi klagte über Übelkeit und bei mir in der dritten Reihe rutschte das Gepäck von einer Seite zur anderen. Vermutlich werde ich morgen vom ständigen Gepäck-mit-dem-Ellenbogen-zurecht-Rücken einen Muskelkater in der Schulter haben. Wir kamen uns vor wie in einem der Ferraris von heute Vormittag. Allerdings nicht wegen dem Sound oder der Geschwindigkeit, sondern wegen dem Sprit-Verbrauch. Die Anzeige, wie viele Meilen wir noch mit dem getankten Sprudel kommen würden, sank und sank. Dank der Bestleistung von Schnuffi haben wir die Strecke schnell hinter uns gebracht. Die Autos vor uns wurden sogar mit der blauen Flagge gewarnt, um für uns Platz zu machen. Tempo zählt! Nach unzähligen Meilen, unter anderem durch einen Militärstützpunkt mit lauter zerschossenen Häusern, haben wir wieder eine normale Straße erreicht. Wir fuhren nach Pismo Beach, um in einem der Hotels einzuchecken, die Carina und Michi in den Coupon-Heften herausgesucht haben. Nach dem dritten erfolglosen Versuch bekamen wir einen Tipp vom Rezeptionisten, nach Santa Maria zu fahren, da Pismo Beach zum Wochenende hin immer sehr gut besucht und die Hotels dementsprechend ausgelastet sind. Also wieder alle rein ins Auto und weiter nach Santa Maria, anscheinend besser bekannt als Little Tijuana. Auf den Straßen nichts als Mexikaner und Polizisten. In dem empfohlenen Motel war tatsächlich noch ein Familienzimmer frei. Zwei Räume mit insgesamt vier Betten. Klingt ja auf den ersten Blick nicht so schlecht. Seltsamerweise befinden sich hier aber viel mehr Türen als notwendig. Wo die alle hinführen wissen wir nicht. Vermutlich auch besser so! In einem der Abstellkämmerchen fehlt ein Teil der Zwischendecke. Wer den Film „Motel“ schon ein mal gesehen hat, weiß was das bedeutet. Das ist genau so ein Loch, wo dann der Massenmörder in das Zimmer einsteigt, um seine Arbeit gewissenhaft zu verrichten. Es wird wohl eine unruhige Nacht werden.
Folgende Punkte sollten bei der Wahl eines Hotels beachtet werden:
– Wenn der Rezeptionist erst telefonisch nachfragen muss, ob er ein Zimmer überhaupt vermieten darf, weil er eigentlich gar nicht hier arbeitet: Weiterfahren!
– Wenn zu viele Türen im Zimmer sind: Weiterfahren!
– Wenn der Vorhang auf einer durchhängenden Schiene hängt, die aussieht als wäre der letzte Einbrecher damit abgestürzt: Weiterfahren!
– Wenn aus dem Wasserhahn die ersten Sekunden gelbes Wasser austritt: Weiterfahren!
– Wenn an der Decke Flecken sind als würde darüber gerade eine Leiche ihre letzten Körpersäfte verlieren: Weiterfahren!
– Wenn in einem der Zimmer das Fenster einen mehrere Zentimeter breiten Spalt hat: Weiterfahren!
– Wenn kurz vor dem Hotel eine polizeiliche Straßensperre aufgebaut wurde: Weiterfahren!
Blöderweise trafen alle diese Punkte zu und somit müssen wir nun mit der Konsequenz leben. Vielleicht tun wir das ohnehin nicht mehr lange! Nachdem wir heute den ganzen Tag fast normale Sachen gegessen haben, wollten wir diese kleine Tradition fortsetzen und auch fürs Abendessen etwas nicht-amerikanisches aussuchen, weshalb wir uns für Pizza entschieden. Die erste Pizzeria war zu, zu der zweiten fuhren wir ungefähr 20 Minuten, nur um drauf zu kommen, dass wir in diesem Lokal mit Sicherheit nichts essen werden! Also wieder ins Auto und zurück Richtung „Hotel“. Fündig wurden wir bei Domino’s Pizza, bekannt von den Teenage Mutant Hero Turtles. Die können schließlich in puncto Geschmack nicht falsch liegen! Zuvor noch schnell im Liquor-Store daneben mit Alkohol eingedeckt, bestellten wir die Pizzen, die kurze Zeit später auch schon in einer Schachtel darauf warteten, unsere ausgehungerten Pansen zu stopfen. Am Heimweg kamen wir in die vorher erwähnte Polizeikontrolle. Die erste in Amerika überhaupt. Markus zeigte seinen uralten, zerfetzten rosa Deckel und der Officer schaute ein bisschen skeptisch, fragte noch schnell ob er etwas getrunken hat, was er verneinte. Der Polizist ließ uns mit einem freundlichen „not yet, right?“ („noch nicht, richtig?“) von Dannen ziehen. Normalerweise ist bekannt, dass man sich bei diesen Kontrollen ruhig verhalten und die Hände still halten soll. Carina vergaß diese Regel und winkte ihm zum Abschied wild fuchtelnd mit einem breiten Grinser zu. Glücklicherweise übersah der Officer das scheinbar, sonst hätte er sie vermutlich aus dem Auto gezerrt und niedergeknüppelt.
Nun muss ich mich aber wieder meinem kleinen Fläschchen widmen, um mir das Hotelzimmer schön zu trinken und den befürchteten Tod leichter hin zu nehmen.
In diesem Sinne… (hoffentlich) auf Wiedersehen!
Nachtrag 2 – Der nächste Tag
Wir haben die Nacht überlebt! Ich habe zwar ziemlich unrund geschlafen und bin einige Male munter geworden, aber wir haben sie überlebt. Das wieder einschlafen stellte sich als schwierig heraus, da gerade in solchen Situationen die Fantasie oft mit einem durch geht. Hat da gerade jemand dreimal gegen die Fensterscheibe geklopft? Hat da draußen eben wer gehustet? Warum startet da jemand mitten in der Nacht einen Motor, nur um ihn gleich wieder abzustellen? War das eine Kettensäge? Die Idee, sich das Zimmer schön zu trinken war zwar gut, lies sich aber außer bei Schnuffi nicht so wirklich in die Tat umsetzen. Außerdem beschlossen wir kollektiv, die unsaubere Dusche heute ausnahmsweise nicht zu benutzen. Der Ekel vor uns selbst war weit geringer als der Ekel vor der Dusche. Aber wir sind ja alle mit Parfum bewaffnet, was unseren Geruch schon erträglich machen wird. Geschlafen habe ich zum ersten Mal seit langem wieder mit T-Shirt, langer Schlafhose und Socken. Und mit meiner eigenen Decke. Als der Wecker früh morgens klingelte, war ich irgendwie erleichtert. Nach dem ersten Blick vor die Tür, mussten wir feststellen, dass es ja eigentlich gar nicht so eine schlimme Gegend war. Aber nachts ist alles anders.
Weil das Internet in dem Motel (überraschenderweise…) nicht funktionierte wie angekündigt, gibt es heute eben einen etwas längeren Blog! Nach einem kurzen Frühstückshappen bei Starbucks besuchten wir (hoffentlich zum letzten Mal!) Walmart, um uns bereits für die Heimreise einzudecken. Der Bequemlichkeit wegen haben wir beschlossen, mit Jogging-Hose zu reisen. Stilvoll eben. Nur Schnuffi, der den arschlangen Flug ja als entspannend bezeichnete wird mit Jean fliegen. Ein echter Survival-Typ eben. Ihm hat übrigens vor möglichen Viechern im Hotelzimmer am meisten gegraust und wollte schon im Stehen und mit Schuhen schlafen. Mit vollen Taschen und wieder leichteren Geldbörsen fuhren wir an der Küste entlang nach Santa Barbara, wo wir eigentlich ein paar Stunden am Strand eingeplant hatten. Dort angekommen und die Karre am kostenpflichtigen Parkplatz abgestellt, stellten wir allerdings schnell fest, dass es trotz strahlendem Sonnenschein einfach zu kühl ist, um sich rösten zu lassen. Eigentlich schade, denn der Strand war, abgesehen von dem angeschwemmten Seegras ziemlich schön. Wir mussten außerdem feststellen, dass der Pazifik schlicht (noch) zu kalt ist zum Baden. In der Luft lag der angenehme Geruch von Gegrilltem, was sich durch die vielen kleinen Grillstände, ähnlich unserer Donauinsel, erklären lies. Außerdem wurde in Santa Barbara heute der Hannah Milk Day gefeiert. Scheinbar ein Tag, der von den Schwulen und Lesben ins Leben gerufen wurde. Eine Dame mittleren Alters quatschte uns an, dass es ein Stück weiter vorne gratis Burger gibt, was uns dazu animierte, sich das einmal näher anzusehen. Wir wurden tatsächlich mit Cheeseburgern versorgt, dazu Chips und Getränke. Und das alles für lau! Würde es in Österreich so etwas geben, wäre eine riesige Menschentraube drum herum. Egal was es gibt, Hauptsache gratis. Entweder die meisten Amerikaner haben so eine starke Abneigung gegen Homosexuelle oder man kann sie mit kostenlosem Essen nicht ködern. Wir haben uns freundlich bedankt, die zwei Dollar Parkgebühren bezahlt und dieses Mittagessen als das billigste bisher prämiert. Wir machten uns auf den Weg zum letzten Outlet unseres Trips kurz vor Los Angeles, um auch noch die letzten unnötigen Sachen zu besorgen. Am Weg dort hin sahen wir noch einen Unfall mit mehreren Autos. Quietschende Reifen, verbrannter Gummi, durch den sofort aufsteigenden Rauch eine eingeschränkte Sicht. Eben alles, was dazugehört! Das Outlet selbst stellte sich (wie die ganzen Male davor) wieder als Fehler heraus. Innerhalb kurzer Zeit viel Geld los geworden. Markus kaufte sein fünftes Paar Schuhe, gemeinsam mit Michael wurden er im Oakley-Store fündig und auch sonst konnten wir wieder das eine oder andere Schnäppchen abstauben. Bis auf Carina nutzten alle die „Kauf ein Paar und zahle für das zweite nur die Hälfte“-Aktion bei Timberland, um neue Winterschuhe zu kaufen, die ja bekannterweise nicht gerade klein und leicht sind. Also ideal, um die ohnehin schon übervollen Koffer bis ans Limit zu treiben. Carina fand sich beim dritten Anlauf im Timberland-Store doch auch noch Schuhe, also wurde mit dem Verkäufer verhandelt, bis er schließlich tatsächlich noch ein bisschen vom Originalpreis nachgelassen hat.
Nach einem ewig langen Stau haben wir nun endlich das Hotel in Los Angeles erreicht. Zwar kein Bellagio, aber um Längen besser als die gestrige Absteige. Gegessen wurde bei Denny’s, was sich trotz schlechter Erfahrungen vom letzten Jahr als gute Alternative zu Fast Food herausstellte. Jetzt wird es aber mal Zeit für eine Dusche und dann fürs Bett. Morgen warten nämlich die Universal Studios Hollywood auf uns!
PS: Das Video und die Fotos zu den Ferrari Race Days folgen morgen. Die restliche Upload-Zeit beträgt nämlich läppische 259 Minuten… eindeutig zu lange! Ebenso die Beweisfotos unserer gestrigen Absteige.
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