Wir sitzen gerade beide wie zwei Freaks im Hotelzimmer vor den Notebooks. Das Radio läuft auf Hochtouren, ebenso die Klimaanlage. Mittlerweile ist es aber nicht mehr ganz so heiß, wenn man auf den Balkon geht. Vermutlich haben wir uns bereits aklimatisiert. Aber nun zum heutigen Tag.
Nachdem der gestrige Blogeintrag fertiggestellt und hochgeladen war, begaben wir uns in den 8. Stock, wo neben dem Pool und dem Fitness-Raum auch das hoteleigene Restaurant „La Terasse“ ist. Die Auswahl war zwar nicht riesengroß, aber doch abwechslungsreich genug, um voll zu werden. Und geschmeckt hat es auch. Vor allem die Deserts sind empfehlenswert. In Dubai dürfte generell gerne und viel Süßes gegessen werden. Eigentlich wollten wir ja das Nachtleben unsicher machen und in der Skybar im 40. Stock unseres Hotels beginnen. Leider war diese für ein privates Event gesperrt und somit für uns nicht zugänglich. Nach einer kurzen Überlegungsphase entschieden wir uns schließlich doch, heute mal früher schlafen zu gehen. Nur kein Stress!
Das Frühstück heute Früh war zum gestrigen nicht wirklich anders. Im Vorhinein haben wir beschlossen, einen Strandtag einzulegen, weshalb wir mit dem Taxi zum ca. 20 Minuten entfernten Jumeirah Beach Park fuhren. Für 5 Dirham Eintritt, was ungefähr einem Euro entspricht haben wir uns nicht viel erwartet, wurden aber mehr als positiv überrascht. Der Strand bestand aus superfeinem, hellbraunen Sand, geschätzte 700 Meter lang und gute 100 Meter breit. Für umgerechnet ca. 8 Euro bekommt man zwei Sonnenliegen und einen Schirm. Aber selbst muss man hier keinen Finger rühren. Man sagt den Angestellten, wo man liegen möchte und schon schleppen sie die gemieteten Teile dorthin, wo man sie gerne hätte. Das Meer selbst ist türkis-grün und superklar. Der erste Weg führte uns natürlich ins Meer, das geschätzte 28° hat. Mindestens. Durch die ständige Meeresbrise wird es kurzzeitig direkt ein wenig frisch, wenn man aus dem salzigen Wasser kommt. Doch das ist schnell verflogen. Trotz umfangreicher Schmier-Maßnahmen gegen den Sonnenbrand bestrafte uns (oder eigentlich nur mich…) mit heftigen Sonnenbrand. Aber das war vorherzusehen. In dieser Beziehung bin ich wie ein kleines Kind. Einschmieren mag ich nicht. Wollte mich in der Früh schon weigern, die Vernunft siegte dann aber doch. Wenn ich klug genug gewesen wäre, hätte ich mich nach dem Schwimmen nochmals eingeschmiert, aber ja.. wenn ich klug genug gewesen wäre. Nach einigen Schwimm-, Wieder-Trocknungs- und (verbotenen) Foto-Sessions (man darf aus religiösen Gründen keine Fotos am Strand machen) packten wir unser Hab und Gut und suchten uns das erstbeste Taxi, um wieder zum Hotel zurück zu fahren. Auf der Fahrt wurde ich plötzlich von Glücksgefühlen erfüllt, denn ich sah eine Reklametafel, die mein Herz höher schlagen lies: In Dubai gibt es Wendy’s!! Die besten Burger aus Amerika, mitten in der Wüste! Ob sie hier allerdings genauso lecker sind wie dort weiß ich nicht. Noch nicht!
Wie bereits geschrieben, morgen ist der Burj Khalifa dran. Allerdings nicht erst um 10:30 wie geschrieben, sondern schon um 10:00. Für euch nicht wirklich relevant, für uns aber. Somit soll dies nun als geistige (eigentlich niedergeschriebene) Notiz für uns gelten. Was uns später nach dem Abendessen noch erwartet wissen wir noch nicht. Wir lassen uns einfach überraschen!
Noch schnell eine weitere Ausgabe von „Wissenswertes über Dubai“:
– Dubai ist amerikanisch: Das bezieht sich zum einen auf die Speisekultur, zum anderen auf die Sprache. Hier regieren ebenso die Fast-Food-Läden wie in den US of A. Hier gibt es Pizza Hut, Subway, Wendy’s, Dominoe’s usw. Das einzige, was von mir noch unentdeckt blieb ist Fat Tuesdays, aber das wird’s wohl hier nicht spielen. Leider. Bezüglich der Sprache kann man fast sagen, dass Englisch die Amtssprache hier ist. Egal wo man ist, abgesehen von den Einheimischen untereinander reden alle Englisch. Zurückzuführen ist dies mit Sicherheit auf den hohen Touristenanteil. Die Angestellten reden zwar alle flüssig und sicher Englisch, aber verstehen tut man sie oft nicht. Dadurch fragen sich Andi und ich ständig „Was hat er gesagt?“ und die ewige Antwort ist „Ich hab keine Ahnung!“. Aber egal, bis jetzt haben wir noch immer das bekommen was wir wollten. Vom Vodka im Flieger abgesehen.
– Dubai ist verschwenderich: Und zwar was der Wasser angeht. Hier sind so viele Grünflächen, dass das Bewässern ebendieser schon fast verboten gehört. An jeder Ecke blühen bunte Blumen, die Palmen reihen sich nebeneinander und umgeben ist alles von saftig grünen Grasflächen.
Nun wünschen wir einen schönen guten Abend nach Österreich und einen guten Start in die neue Arbeitswoche!
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