Falls ihr euch wundert, warum der heutige Blogbeitrag etwas länger ausgefallen ist.. das liegt daran, dass wir den Großteil des Tages in irgendwelchen Warteschlangen verbracht haben und ich den Beitrag größtenteils am Handy geschrieben habe. Ihr wisst schon.. bla bla bla.. Rechtschreibfehler.. bla bla.
Heute haben wir es wieder rechtzeitig geschafft, das Frühstücksbuffett zu „genießen“. Wie bereits erwähnt, führte uns der heutige Weg mit dem kostenlosen Shuttle-Bus erneut in die Universal Studios. Hauptattraktion im gesamten Park ist natürlich die neueröffnete Wizarding World of Harry Potter mit einem Coaster auf einem Roboterarm. Aus diesem Grund war auch das unser erster Weg. Die Bildschirme, auf denen alle Wartezeiten aufgelistet waren, machte uns ein wenig Sorgen. Überall standen lächerliche fünf Minuten, nur nicht bei Harry Potter: 120 Minuten. Dummerweise drehten wir nicht gleich um, um die kurzen Wartezeiten bei den anderen Attraktionen zu nutzen. Dort angekommen beschlossen wir, es später noch einmal zu probieren, denn die Menschenmassen waren nicht auszuhalten. Ich habe übrigens schallendes Gelächter geerntet, als ich den Blog mit der Shop-Bezeichnung „Olivandel“ veröffentlicht habe. Jetzt weiß ich wenigstens, dass er „Olivander“ heißt. Die Wartezeitanzeige stand bei den Amazing Adventures of Spider Man bei 20 Minuten, was uns erfreute. Dort angekommen, sprang die Anzeige auf 45 Minuten, was wir in Kauf nahmen. Nach gut 30 Minuten kam die Durchsage, dass sie technische Schwierigkeiten hatten und der Betrieb derzeit eingestellt war. Na wunderbar. Wir waren bereits zwei Stunden im Park und haben außer Menschenmassen und Warteschlangen noch nichts gesehen. Markus bezeichnete es treffend als Anti-Vergnügungspark. Über anderthalb Stunden später saßen wir endlich in unserem Gefährt, um die Welt zu retten. Spider Man ist und bleibt eine geile Attraktion, egal wie lange man gewartet hat. Im Anschluss überlegten wir hin und her und kamen zu dem Entschluss dass es, egal wie wir es machen würden, Kacke war. Der Express Pass, mit dem man einen Großteil der Warteschlangen überspringen kann, hätte 90 Dollar extra gekostet, was es uns dann aber doch nicht wert war, denn die Schlangen bei den Express-Schlangen waren nur unwesentlich kürzer. Wir entschieden uns dafür, nach einem kleinen Snack in der Whopper-Bar, den anderen Teil, also die Universal Studios selbst noch einmal zu besuchen, da dort normalerweise ungefähr nur die Hälfte der Leute sind. Dem war auch so. Doch bei geschätzten 50.000 Gästen (könnte tatsächlich hinkommen) war selbst das noch viel. Nach einer mittelmäßigen Horror-Show und einer erneuten Runde auf der Mumie, beschlossen wir endgültig, uns für den Harry Potter-Scheiß anzustellen. Mittlerweile wollte ich dieses angeblich supertolle Fahrerlebnis gar nicht mehr sehen. Die Wartezeit betrug immer noch 120 Minuten, was aber keineswegs die Maximalzeit war. Bei einer der drei Wasserbahnen betrug sie nämlich 170 Minuten. Wer zum Teufel stellt sich so lange für drei Minuten Spaß an? Anscheinend genug Leute, sonst wäre die Schlange nicht so lang. Macht irgendwie Sinn. Aber egal. Zu unserer Verwunderung ging es relativ flott voran, was den Weg aber nicht kürzer machte. Bei der Aufteilung auf normal und Single-Riders, entschieden wir uns dazu, getrennt zu fahren, was die Wartezeit laut Assistent um eine Stunde verkürzte und tatsächlich ging die Zeit schnell vorbei, um auf dem Roboterarm Platz zu nehmen. Ich muss meine Aussage vom Harry Potter Scheiß zurück nehmen, denn es war tatsächlich geil! Von der Art her wie Spider Man, allerdings viel intensiver und mit mehr Überraschungseffekten. Wir fanden einen Weg, die Wartezeit auf ungefähr 20 Minuten zu verkürzen, weshalb wir uns anschließend gleich noch einmal anstellten. Wer also Tipps zum Wartezeit sparen braucht, kann sich bei mir melden. Dankenswerterweise hat uns eine F.A.T. (Abkürzung für Fette Amerikanische Tante) zwei Gutscheine gegeben, mit der man sich die regulären Schlangen sparen konnte. Aber eben nur zwei. Wir waren zu viert. Zwei zu wenig. Also was macht man? Richtig, ich verwendete ihn für Anita und mich, um eine Runde durch den Jurassic Park zu drehen. Risikobereit wie wir nunmal sind, wagten wir es auch, uns bei anderen Attraktionen anzustellen und waren positiv überrascht. Somit hatte sich der Tag doch noch zum Guten gewandt. Einen Fat Tuesday Refill später saßen wir auch schon wieder im Shuttle-Bus in Richtung Hotel. Nachdem es das Gesetz von Florida verbietet, Alkohol auf offener Straße zu transportieren, mussten wir unsere Becher im Rucksack bis ins Hotel schmuggeln, um sie dort zu genießen. Anschließend drehten wir noch eine Runde in der Gegend, nur um festzustellen, dass wir zu müde für sämtliche weitere Aktivitäten waren. Diese Freizeitparks zehren einfach zu sehr an den Energiereserven. Als Abendessen gab es Gemeinschaftspizzen von Pizza Hut, die auf der Terrasse des Hotels genüsslich verzehrt wurden.
Morgen werden wir Orlando wieder verlassen und nach Sanibel Island, dem Strand voller Muscheln aufbrechen. Man darf hoffen, dass auch das Wetter mitspielt.
In diesem Sinne, bis morgen!
Hier noch ein paar Eindrücke von der Potter-Welt:




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