Was war das für eine Nacht. Eine Party sondergleichen. Wie bereits erwähnt, sind wir gestern bei Fat Tuesdays hängen geblieben, was sicherlich nicht die beste Wahl war. Denn die Frozen Daiquiris können einem schnell zum Verhängnis werden. Wir feierten nach dem von Markus aufgestellten Motto „Wer sich erinnern kann, war nicht dabei“. Und wenn man es so nimmt, waren wir scheinbar alle dabei. Am vernünftigsten war Anita, denn sie wusste, wann sie genug hatte. Die anderen nicht. Aus diesem Grund wurden wir heute auch mit einem heftigen Kater bestraft, den wir versuchten mit ein wenig Entspannung am Pool zu kurieren. Erfolglos. Für das gleichzeitige Frühstück und Mittagessen entschieden wir uns für McDonalds. Mit einer Aussicht aufs Meer. Das Essen schmeckte uns zwar wegen der gestrigen Abendgestaltung nicht sonderlich, aber der Hauptgrund für das Lokal lag sowieso an der Aussicht.
Unser geplantes Programm zogen wir trotz Angeschlagenheit durch und somit machten wir uns mit dem kostenlosen Shuttle-Dienst, der echt viel wert ist und Geld spart, zum Ausgangspunkt von gestern auf, der Duval Street, die soetwas wie die Hauptstraße hier ist. Das Ziel war der rot-schwarze Nubbel, der sich hier auf sämtlichen Souveniers wiederfindet: The southernmost Point, also der südlichste Punkt der Staaten. Wie auch schon vor zwei Jahren begann es zu regnen, als wir in der Schlange standen, um davor für ein paar Erinnerungsfotos zu posieren. Unter den Bäumen suchten wir Schutz vor dem heftigen Guss, der aber nicht allzulange dauerte.
Die Fotosession abgeschlossen, trennten sich unsere Wege. Anita und ich fuhren ins Hotel, um wenigstens ein bisschen Schlaf nachholen zu können, denn ich hatte schlicht und einfach keine Kraft mehr. Jede nur annähernd gemütlich aussehende Sitzmöglichkeit wurde genutzt, sonst wäre ich umgekippt. Michi und Markus spazierten inzwischen durch Key West. Die halbe Stunde Schlaf hat Erfolg gebracht und wir konnten wie geplant wieder den Shuttle zum Pier nehmen, um es mit dem perfekten Sonnenuntergang nochmals zu probieren. Leider auch heute wieder ohne Erfolg. Wunderschön war es trotzdem. Fast schon kitschig.
Nach ein paar weiteren Runden am Mallory Square und der Duval Street suchten wir ein passendes Lokal fürs Abendessen und wurden direkt am Hafen fündig. Ein netter Gastgarten mit Live-Musik und leckerem Essen. Im Anschluss machten wir uns wieder auf den Weg ins Hotel, da wir ja noch zusammenpacken und die Unterkunft für Miami buchen mussten. Abschließend kann man sagen, dass es eine verdammt gute Entscheidung war, diesmal zwei Nächte in Key West zu verbringen, denn es war wieder einmal einfach nur super. Morgen brechen wir auf zum letzten großen Stopp: Miami Beach. Die Reise neigt sich schon wieder fast dem Ende zu…
Übrigens: Seltsamerweise laufen in Key West viele Hühner herum. Also nicht nur die größtenteils riesig-behupten weiblichen, sondern richtige Hendln. Das kommt angeblich daher, dass hier früher Hahnenkämpfe abgehalten wurden und als dafür ein Verbot verhängt wurde, sind die Tiere einfach freigelassen worden und laufen somit immer noch herum. Finde ich irgendwie witzig. Einfach mal ein paar Hühner. Awesome!
Hier noch ein paar Fotos von gestern:










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