Schönen guten Tahaaaaag!
Was geht ab, was geht ab? Nachdem der heutige Beitrag ein wenig kürzer ausfallen wird, muss ich eben die Begrüßung ein wenig ausschmücken.
Die heutige Nacht war super angenehm. Die Temperatur hat gepasst, die Matratze, die Gesellschaft. Und es war richtig erholsam, erst um halb neun aufzustehen, statt um halb fünf. Nicht dass ich den Schönheitsschlaf nötig hätte, aber trotzdem tat es gut.
Für den weiteren Reiseverlauf haben wir uns ein neues System überlegt und unsere Koffer nach ebendiesem gepackt, bevor wir sie bei der Rezeption zum Verstauen abgegeben haben. Warum dieses System nicht unbedingt das optimale war, dazu kommen wir später noch. Wir wollten den Tag nutzen, um unsere Energiereserven wieder voll aufzuladen. Und das geht nunmal am besten beim relaxen am Pool.
Pünktlich um 15:50 stand der gebuchte Flughafenbus vor der Tür und brachte uns – Überraschung Überraschung – zum Flughafen. Wow! Wer hätte damit nun gerechnet? Also ich bestimmt nicht!
Wir gaben also unser Gepäck auf, und da zeigte sich, warum das vorher ernannte System nicht sooo besonders klug ist. Wir packten nämlich alle Souvenirs uns was wir nicht mehr brauchen in Anitas Koffer und den Rest in meinen. Alleine die Toiletteartikel verbrauchen ungefähr 17 Kilo (16,5 für mich, der Rest für Anita). Während Anitas Koffer einfach so fröhlich pfeifend über das Förderband spazierte, bekam meiner wieder einmal schluchzend eine Plakette aufgedrückt.
Wir gingen durch die Sicherheitskontrolle (1,5 Liter Flasche Wasser dabei? Egal, leg sie einfach auf das Förderband!) und schlenderten durch sämtliche Shops. Dreieinhalb Minuten später waren wir fertig.
Außer einem Muffin und ein paar Pringles hatten wir noch nichts gegessen, also gönnten wir uns im Flughafen-Café jeweils einen Toast. War zwar lecker, für den Preis hätte es aber ruhig eine zweite Scheibe Schinken sein dürfen. Aber das war ja nicht so schlimm. Sehr schlimm hingegen war die musikalische Untermalung. Ein Lionel Richie Song nach dem anderen. So ein Geraunze. War die Milch vom Transport aufgrund der heißen Temperaturen noch nicht ranzig, war sie es spätestens jetzt. Helloooo? Is it meee you’re looking for? NEIN!
Aber wenigstens war es okay, wenn man bedenkt, dass das unser romantisches Dinner zu unserem vierten Jahrestag war! Ich bin Optimist. Man muss aus jeder Situation das Gute herausfiltern!
Das Boarding rückte näher und so konnten wir wieder den herzigen Weg zum Flugzeug entlang hüpfen.
Ich hatte beim Check in zwei Sitze nebeneinander, relativ weit hinten angegeben. Das Problem war nur, dass wir mit einer Boeing 717 geflogen sind, die ich bisher nicht kannte und direkt vor unserem Fenster das Triebwerk war. Nachdem der Flieger aber ohnehin nicht ausgebucht war, konnten wir uns einfach umsetzen, um noch ein letztes Mal von oben auf Alice Springs zu schauen.
Mit 20 Minuten Verfrühung (Wenn es das Wort noch nicht gibt, nehmen wir es bitte in das Chris – Deutsch Wörterbuch auf! Danke!) landeten wir bei 27 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit in Cairns. Ich muss mich an dieser Stelle gleich bei der Flughafenverwaltung von Cairns bedanken, die mir endlich gezeigt haben wie es richtig geht:
Anita und ich waren nämlich nach der Landung beide auf der Toilette und haben den Aufkleber auf den Türen unabhängig voneinander fotografiert. Es hat mich ein wenig beruhigt, dass ich nicht alleine so kuschelweich in der Birne bin.
Schon als kleiner Junge träumte ich davon, von einem Chauffeur abgeholt zu werden, der ein Schild mit meinem Namen drauf hält und auf mich wartet. Dieser Traum wurde heute wahr! Doch es stand noch ein andere Name drauf. Ich hätte ihn eigentlich ausradieren sollen!
Unser Hotel liegt nicht direkt in Cairns, sondern in Port Douglas, das etwa eine Autostunde entfernt liegt, daher der Chauffeur. Unterwegs wurde uns wieder einmal klar, wie sehr Australien doch Amerika gleicht. Die Straßen, die Geschäfte, das Flair.
Bei der Ankunft war natürlich keiner mehr an der Rezeption, weshalb wir den Nachtsafe nutzen mussten, um an den Schlüssel zu gelangen. Wir könnten uns nicht mehr erinnern welches Hotel wir gebucht hatten, da wir bei der großen Anzahl an Unterkünften den Überblick verloren haben. Aber scheinbar dachten wir uns „Uuhm, wir gönnen uns mal was schönes!“, denn hier sieht es wirklich schön aus. Und teuer. Wir wissen nicht mehr was es gekostet hat. Und auch nicht mehr, ob wir es schon bezahlt haben. Aber egal, nun genießen wir erst mal ein wenig Luxus!
(Fetter Whirlpool für zwei)
(Riesige Sitzecke am Balkon mit Blick in das Badezimmer – oder auch anders herum)
Sooo, meine Freunde. Wie bei jedem vorherigen Blog würde ich auch diesmal wieder gerne wissen, wer denn eigentlich aller mitliest und wer sich eventuell ein Souvenir verdient hat. Daher bitte ich euch, hier im Blog mittels Kommentarfunktion unterhalb eine kurze Nachricht zu hinterlassen. Wie immer reicht ein kurzes Holladudlijerihooo. Dauert nicht lang, kostet nichts, macht mir Freude.
Merci beaucoup mit’nand und bis bald!
Hier noch ein paar Eindrücke von der Outback-Tour, nachdem der Upload gestern stundenlang nicht funktionierte:
(Deb beim erklären)
(Eines unserer Camps)
(Die Zeichnungen von Vincent beim Uluru)
(Kata Tjuta links und Mitte rechts in der Ferne der Uluru)








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